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Wärmedämmung

 

Vollwärmeschutz –
Eine gute Wärmedämmung spart Geld und hilft der Umwelt

Eine gute Möglichkeit Energie zu sparen, ist die Dämmung eines Hauses von außen. Hierbei werden Dämmplatten durch Kleben und Dübeln auf die Fassade angebracht. Die gedämmte  Fläche wird anschließend mit einem Armierungsgewebe überzogen, das in einen mineralischen Mörtel eingebettet und verspachtelt wird. Auf die armierte Fläche wird dann ein mineralischer Edelputz aufgezogen, der durch einen Egalisierungsanstrich zusätzlich geschützt wird.

Welche Dämmstoffe gibt es?

Dämmplatten,

Vor- und Nachteile der verschiedenen Dämmstoffe

Holzweichfaser:
+ nachwachsender Rohstoff
+ ohne chemische Zusätze
+ sehr gute Wärmespeicherfähigkeit
+ Feuerwiderstandsklassen bis F 180-AB im Massivbau
- aufwändigere Verarbeitung

Mineralschaum
+ nicht brennbar
+ höchst luftdurchlässig (diffusionsfähig)
+ rein mineralisches Produkt
- aufwändigere Verarbeitung

Mineralwolle
+ Recyclingprodukt
+ Brandverhalten: nicht brennbar
+ luftdurchlässig (diffusionsfähig)
- aufwändigere Verarbeitung
- mäßige Wärmespeicherfähigkeit

Polstyrol (EPS)
+ günstigster Dämmstoff
+ einfach in der Verarbeitung
- künstlich hergestelltes Material
- Brandverhalten: B1
- geringe Wärmespeicherfähigkeit

Polystyroldämmplatten oder natürliche Dämmplatten?

Sieht man sich den energetischen Aufwand bei der Herstellung, die Verfügbarkeit der erforderlichen Rohstoffe, Dampfdurchlässigkeit, Schallschutzwirkung und das Brandverhalten an, sind auf alle Fälle Mineralfaser-, Mineralschaum-, Kork- oder Holzweichfaserdämmplatten zu bevorzugen.